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Michael Preschl über Wandel und Anspruch in der Werbefotografie

Redaktionelle Szene zum Thema „Michael Preschl über Wandel und Anspruch in der Werbefotografie“

Werbefotograf Michael Preschl aus Salzburg sieht sein Handwerk deutlich weiter gefasst als das bloße Auslösen der Kamera. In einem Gespräch verweist er darauf, dass professionelle Fotografie für Unternehmen, Hotels und Tourismusbetriebe weit mehr verlange als Technik allein. Entscheidend seien neben dem Bildaufbau auch Vorbereitung, Abstimmung und ein klarer Blick für die jeweilige Marke.

Preschl arbeitet als Werbe-, Industrie- und Markenfotograf. Sein Fokus liegt auf Bildern, die für den professionellen Einsatz gedacht sind und Unternehmen nach außen sichtbar machen. Gerade in diesem Bereich habe sich die Arbeit in den vergangenen Jahren verändert, sagt er. Social Media habe die Anforderungen an Tempo, Formate und Bildsprache verschoben.

Trotz der starken Verbreitung von Smartphones bleibe hochwertige Fotografie für ihn unverzichtbar. Nach seiner Einschätzung ersetzen Mobiltelefone keine professionellen Bilder, wenn es um einen stimmigen Auftritt und um die Darstellung von Produkten, Betrieben oder Marken geht. Werbefotografie müsse nicht nur technisch sauber sein, sondern auch die gewünschte Wirkung transportieren.

Das Gespräch gibt damit auch Einblick in ein Berufsfeld, das häufig auf den ersten Blick unterschätzt wird. Hinter einem einzelnen Foto stehen laut Preschl Planung, Erfahrung und ein genauer Umgang mit Licht und Motiv. Die Kamera sei dabei nur ein Werkzeug, nicht der eigentliche Kern der Arbeit.

Für den Salzburger ist die Fotografie damit vor allem eines: ein Beruf, der sich ständig weiterentwickelt und zugleich hohe Ansprüche an Qualität stellt. Der Umgang mit neuen Kanälen ändere die Arbeitsweise, nicht aber den Grundsatz, dass professionelle Bilder für Unternehmen weiterhin wichtig bleiben.

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