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Mahrer und der Machtkampf um Gropyus: Streit um Investor Fritsch

Redaktionelle Szene zum Thema „Mahrer und der Machtkampf um Gropyus: Streit um Investor Fritsch“

Im Streit um das Start-up Gropyus sorgt eine frühere politische Intervention von Harald Mahrer für neue Spannungen. Der heutige Wirtschaftskammer-Präsident hatte sich als damaliger ÖVP-Politiker im Machtkampf um das Unternehmen auf die Seite von Investor Florian Fritsch gestellt. Fritsch ist inzwischen angeklagt, Mahrer bezeichnet ihn heute als „Hochstapler“.

Gropyus gilt als eines der ambitioniertesten österreichischen Start-ups im Wohnbau. Das Unternehmen will das Bauen industrialisieren und hat dafür bereits rund 400 Millionen Euro eingesammelt. Der Konflikt dreht sich um die Frage, wie das Unternehmen geführt werden soll und welche Rolle Fritsch dabei spielte.

Nach den vorliegenden Informationen versuchte Fritsch damals, Gründer Markus Fuhrmann aus dem Unternehmen zu drängen. Mahrer stellte sich in dieser Auseinandersetzung auf Fritschs Seite. Dass er den Investor heute so klar ablehnt, sorgt nun partei- und wirtschaftspolitisch für Unruhe.

Der Fall verbindet damit zwei Ebenen: den Streit um ein hoch bewertetes Technologieunternehmen und die Frage, wie eng sich ein führender Wirtschaftsfunktionär in einen internen Machtkampf einließ. Gropyus steht damit nicht nur wegen seiner Finanzierung, sondern auch wegen der Vorgänge rund um seine Eigentümer- und Führungsfrage im öffentlichen Interesse.

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