Die anhaltende Hitze erhöht das Risiko für Legionellen in Wasserleitungen und in schlecht gewarteten Installationen. Gleichzeitig können sich auch Keime auf Küchenutensilien rasch vermehren, wenn sie feucht und warm bleiben. Besonders betroffen sind dabei Gegenstände, die im Alltag häufig verwendet werden.
Legionellen sind Bakterien, die sich in warmem Wasser besonders wohl fühlen. Gelangen sie in die Atemwege, etwa über fein zerstäubtes Wasser, können sie schwere Lungenentzündungen auslösen. Daher raten Fachleute dazu, Wasserleitungen, Warmwasseranlagen und andere feuchte Bereiche regelmäßig zu kontrollieren und hygienisch zu betreiben.
Auch in der Küche steigt das Keimrisiko bei hohen Temperaturen. Der klassische Schwamm am Waschbecken gilt als Problemfall, weil er Feuchtigkeit speichert und damit Bakterien einen idealen Nährboden bietet. Wird er nur selten ausgetauscht oder unzureichend gereinigt, kann er Keime auf Geschirr, Arbeitsflächen und Hände übertragen.
Wichtig ist deshalb, feuchte Utensilien rasch zu trocknen, regelmäßig zu wechseln und möglichst sauber zu halten. Gerade im Sommer reicht schon ein kurzer Zeitraum, damit sich Mikroben stark vermehren. Das betrifft nicht nur Wasserinstallationen, sondern auch alltägliche Hilfsmittel in der Küche.









