Der oberösterreichische Landtag hat am Donnerstag die Übernahme des Skigebiets Kasberg im Almtal beschlossen und dafür 17 Millionen Euro freigegeben. Mit dem Geld soll der Fortbestand des Areals zumindest vorerst gesichert werden. Eine langfristige Lösung für den Betrieb liegt damit aber noch nicht auf dem Tisch.
Die Entscheidung soll Zeit verschaffen, nachdem der Kasberg seit Längerem als wirtschaftlich belastet gilt. Der Beschluss ist als Zwischenlösung angelegt und soll verhindern, dass das Skigebiet kurzfristig weiter an Substanz verliert. Wie es danach weitergeht, bleibt offen.
Politisch wird die Maßnahme auch im Hinblick auf die Landtagswahl im kommenden Jahr gesehen. Kritiker und Befürworter bewerten die Entscheidung unterschiedlich: Die einen sprechen von einer Rettung in Etappen, die anderen von einer bloßen Verschiebung der eigentlichen Grundsatzfrage.
Für die Region im Almtal ist der Beschluss vor allem deshalb bedeutsam, weil der Kasberg ein wichtiger touristischer Faktor ist. Mit der nun bewilligten Summe soll zunächst verhindert werden, dass der Betrieb weiter unter Druck gerät. Eine tragfähige Dauerlösung steht aber weiterhin aus.









