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John Harris expandiert in Salzburg nach Signa-Pleite

Redaktionelle Szene zum Thema „John Harris expandiert in Salzburg nach Signa-Pleite“

Die Fitnesskette John Harris eröffnet in Salzburg an einem Standort, der schon vor Jahren für eine Expansion vorgesehen war und dann durch die Signa-Pleite blockiert wurde. Jetzt setzt Unternehmer Ernst Minar die Pläne um und bringt das Studio an einen Ort, an dem zuvor mehrere Projekte gescheitert sind.

Der Standort war demnach bereits vor rund zehn Jahren im Gespräch. Damals habe es erste Ideen für eine Nutzung gegeben, doch die Insolvenz der Signa-Gruppe machte die Vorhaben zunichte. Nun nutzt John Harris die Gelegenheit, um die Präsenz in Salzburg auszubauen. Für Minar ist der Schritt Teil einer weiteren Expansionsphase der Kette, die in Österreich zu den bekanntesten Anbietern im gehobenen Fitnesssegment zählt.

Der Zeitpunkt ist dabei auch wirtschaftlich interessant: Der Fitnessmarkt bleibt in Bewegung, während Konsumenten verstärkt auf Angebote mit Wellness-, Trainings- und Servicecharakter setzen. Gerade in größeren Städten ist die Nachfrage nach hochwertigen Studios hoch, gleichzeitig sind gute Flächen rar und oft teuer. Ein Standort mit schwieriger Vorgeschichte kann deshalb auch zum Vorteil werden, wenn er nun doch wirtschaftlich nutzbar gemacht wird.

Mit dem Einstieg an dem Salzburger Standort setzt John Harris auf ein Segment, in dem neben klassischem Training vor allem Ausstattung, Lage und Markenimage zählen. Der Spruch „Alle wollen Knack-Po“ verweist dabei auf den klaren Lifestyle-Anspruch, mit dem sich der Anbieter positioniert: Fitness nicht als Massenprodukt, sondern als Premiumangebot mit urbanem Publikum.

Für Salzburg bedeutet die Eröffnung zugleich, dass eine Fläche, die über Jahre brachlag oder nicht wie geplant entwickelt wurde, nun wieder in Nutzung kommt. Nach dem Zusammenbruch des Signa-Imperiums werden solche Standorte zunehmend neu bewertet – von Händlern, Dienstleistern und eben auch von Betreibern im Freizeit- und Gesundheitssektor.

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