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Iran feuert Raketen auf Israel – Schulen bleiben geschlossen

Redaktionelle Szene zum Thema „Iran feuert Raketen auf Israel – Schulen bleiben geschlossen“

Der Iran hat am Sonntagabend nach israelischen Angriffen auf die libanesische Hauptstadt Beirut Raketen in Richtung Israel abgefeuert. Nach Angaben des israelischen Militärs wurden die Abwehrsysteme aktiviert. In iranischen Staatsmedien war von zwei Raketenwellen die Rede; die zweite soll gezielt auf das Zentrum Israels gerichtet gewesen sein.

Betroffen war unter anderem die Region um Tiberias im Norden des Landes. Dort sowie in weiteren Teilen Israels führte der Angriff zu Einschränkungen im Alltag, der Unterricht wurde abgesagt. Die israelische Armee rief die Bevölkerung dazu auf, sich an die geltenden Schutzmaßnahmen zu halten.

Aus Teheran hieß es zugleich, Israel habe mit dem Angriff auf Beirut „alle roten Linien überschritten“. Die Worte verweisen auf die wachsende Gefahr einer weiteren Eskalation zwischen Israel und dem Iran sowie den mit Teheran verbündeten Gruppen in der Region.

Der Raketenbeschuss erfolgt in einer ohnehin hoch angespannten Lage im Nahen Osten. Seit Monaten kommt es immer wieder zu direkten und indirekten Zusammenstößen zwischen Israel, dem Iran und dessen Verbündeten. Der Angriff vom Sonntagabend verschärft die Sorge, dass sich der Konflikt über den Gazastreifen und den Libanon hinaus weiter ausweitet.

Die israelische Armee machte zunächst keine Angaben zu möglichen Schäden oder Verletzten. Auch über das Ausmaß der iranischen Attacke lagen zunächst nur die Meldungen der jeweiligen Seite vor. Klar ist vorerst vor allem eines: Der Austausch von Angriffen zwischen Israel und dem Iran hat mit dem jüngsten Raketenbeschuss eine weitere Eskalationsstufe erreicht.

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