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Illegale Beauty-Eingriffe: Wiener Fälle zeigen riskanten Schattenmarkt

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In Wien sind 2025 mehrere illegale Schönheitskliniken aufgeflogen. Nach den vorliegenden Angaben werden ästhetische Eingriffe zunehmend in Hinterzimmern, privaten Wohnungen oder Nagelstudios angeboten – oft von Personen ohne medizinische Ausbildung. Die Folgen können schwer sein: von Entzündungen und dauerhaften Verunstaltungen über Nervenschäden bis zu lebensbedrohlichen Komplikationen.

Der Boom bei Botox, Hyaluron und anderen ästhetischen Behandlungen hat damit auch einen Schattenmarkt entstehen lassen. Was früher vor allem Prominenten zugeschrieben wurde, wird heute über soziale Medien massenhaft beworben, häufig zu Dumpingpreisen und mit dem Versprechen schneller Ergebnisse. Gleichzeitig wächst die Zahl der Fälle, in denen Eingriffe außerhalb regulärer medizinischer Strukturen stattfinden.

Besonders im Blick stehen zwei Wiener Fälle, die in der Sendung „Fahndung Spezial“ aufgegriffen werden. In einem Fall soll ein von zwei Schwestern betriebenes Beauty-Institut über längere Zeit ästhetische Eingriffe ohne entsprechende medizinische Qualifikation durchgeführt haben. Im zweiten Fall soll ein vermeintlicher Arzt aus Georgien in einer Wiener Wohnung Behandlungen vorgenommen haben. Eine Patientin erlitt dabei lebensbedrohliche Folgen.

Experten warnen angesichts der aufgedeckten Fälle vor einer hohen Dunkelziffer. Die illegalen Angebote bleiben demnach nicht auf klassische Praxisräume beschränkt, sondern verlagern sich auch in private und schwer kontrollierbare Umgebungen. Gerade das erschwert es, die tatsächliche Verbreitung des Problems einzuschätzen.

„Fahndung Spezial“ auf ServusTV widmet sich dem Thema am Mittwoch, 13. Mai, ab 20.15 Uhr.

Nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr wird außerdem auch 2026 wieder der Preis „Fahndung Österreich – Preis für Zivilcourage“ vergeben, gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt und dem KURIER als exklusivem Medienpartner.

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