Beim Formel-1-Grand-Prix in Spielberg müssen die Zuschauer mit großer Hitze und kaum Schatten zurechtkommen. Auf den unüberdachten Tribünen rund um den Red Bull Ring heizt sich das Gelände zusätzlich durch Betonflächen und Generatoren auf. Einige Fans haben deshalb eigene Lösungen mitgebracht – darunter auch eine Gruppe aus Großkrut, die sich mit einem privaten Swimmingpool am Hügel gegen die Temperaturen wehrt.
Der Rennveranstalter hat auf die Hitzewelle reagiert und mehrere Maßnahmen gesetzt. Besucher dürfen Plastikflaschen, Getränkedosen und Thermosflaschen bis zu 1,5 Litern mitnehmen, Glasflaschen und alkoholische Getränke sind hingegen verboten. Auf dem gesamten Areal wurden Wasserspender aufgestellt, dazu kommen Wasservernebler für die Abkühlung.
Besonders bei den Zuschauern auf den Steh- und Hügelflächen ist die Belastung hoch. Dort gibt es nur wenig Schutz vor der Sonne, viele Fans verbringen den Tag stundenlang im Freien. Dass einige sich mit Kühlboxen, Schirmen oder eben einem Pool behelfen, gehört in Spielberg längst fast zum Bild des Rennwochenendes.
Die Gruppe aus Großkrut zählt dabei zu den auffälligsten Stammgästen im Fahrerlager und am Hügel. Nach Angaben aus dem Umfeld des Rennens hat sie ihr Equipment mit zwei Lastwagen angeliefert. Der Pool gehört ebenso dazu wie der angestammte Platz mit Blick auf die Strecke. Während im Fahrerlager die Temperaturen steigen, bleibt dort zumindest die Abkühlung im Wasser gesichert.









