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Haftstrafen für elf Jugendliche nach Übergriff in Wien-Donaustadt

Redaktionelle Szene zum Thema „Haftstrafen für elf Jugendliche nach Übergriff in Wien-Donaustadt“

Nach einem brutalen Übergriff auf drei Jugendliche in Wien-Donaustadt sind elf junge Männer verurteilt worden. Die beiden Haupttäter erhielten drei und zweieinhalb Jahre Haft. Weitere Angeklagte wurden zu teils bedingt, teils unbedingten Strafen verurteilt.

Der Angriff hatte im Bezirk Donaustadt für Aufsehen gesorgt, weil die Tat auf Video festgehalten wurde. Das Material spielte im Verfahren eine zentrale Rolle. Vor Gericht ging es um die Beteiligung mehrerer Jugendlicher an der Attacke auf die drei Opfer.

Mehrere Angeklagte, unterschiedliche Strafen

Die Verurteilungen betrafen insgesamt elf Jugendliche. Während die Hauptangeklagten in Haft gehen müssen, fielen die Strafen bei den übrigen Beteiligten unterschiedlich aus. Das Gericht wertete damit nicht nur die Haupttat, sondern auch die Rolle der einzelnen Angeklagten.

Der Fall reiht sich in eine Serie von Verfahren ein, in denen Gewaltdelikte unter Jugendlichen und die Verbreitung von Tatvideos eine große Rolle spielen. Für die Justiz ist dabei neben der eigentlichen Attacke auch die Frage relevant, wer aktiv beteiligt war, wer anfeuerte und wer filmte.

Mit dem Urteil ist der Fall nicht zwingend abgeschlossen. In Strafverfahren dieser Art können Urteile noch angefochten werden. Die Verurteilungen setzen aber ein deutliches Signal, dass brutale Gruppenangriffe unter Jugendlichen vor Gericht konsequent geahndet werden.

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