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Grüne fordern Kostenübernahme für Social Egg Freezing

Redaktionelle Szene zum Thema „Grüne fordern Kostenübernahme für Social Egg Freezing“

Die Grünen wollen, dass Frauen das Einfrieren von Eizellen ohne medizinischen Grund künftig finanziell unterstützt bekommen. Am Tag nach einer Stellungnahme von Familienministerin Claudia Bauer (ÖVP) meldete sich die Partei zum Thema „Social Egg Freezing“ zu Wort und verlangte eine Kostenübernahme durch öffentliche Gelder.

Unter Social Egg Freezing versteht man das vorsorgliche Einfrieren von Eizellen für eine spätere Schwangerschaft. Der Eingriff ist für Betroffene mit beträchtlichen Kosten verbunden; in der Debatte wird er deshalb vor allem als Frage der Gleichstellung und der Familienpolitik verhandelt.

Die Grünen argumentieren damit, dass Frauen bei der Entscheidung über ihren Kinderwunsch nicht allein von der finanziellen Lage abhängen sollten. Das Thema gewinnt auch deshalb an politischer Relevanz, weil sich in Österreich die Rahmenbedingungen für reproduktionsmedizinische Behandlungen zuletzt immer wieder als umstritten erwiesen haben.

Politisch brisant ist die Forderung auch, weil sie in einen sensiblen Bereich zwischen medizinischer Selbstbestimmung, Familienpolitik und Kostenfrage fällt. Während Befürworter Social Egg Freezing als Möglichkeit sehen, den Zeitpunkt einer Schwangerschaft flexibler zu gestalten, sehen Kritiker darin rasch eine Verlagerung gesellschaftlicher Erwartungen auf Frauen.

Ob und in welcher Form es dafür überhaupt eine öffentliche Finanzierung geben könnte, ist nun Gegenstand der politischen Debatte. Damit steht nicht nur die Frage im Raum, wer solche Behandlungen bezahlen soll, sondern auch, wie weit der Staat bei reproduktiven Entscheidungen eingreifen oder unterstützen soll.

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