Heftige Gewitter haben am Mittwochabend an der Adria vor allem in Kroatien für zahlreiche Feuerwehreinsätze gesorgt. Mehrere umgestürzte Bäume blockierten Straßen und Zufahrten, in einem Fall wurde ein Wohnmobil getroffen, in dem Urlauber vorübergehend eingeschlossen waren.
Die Einsatzkräfte rückten nach den starken Niederschlägen und Sturmböen wiederholt aus, um Wege freizumachen und Gefahrenstellen zu sichern. Der Fokus lag dabei auf den Folgen der Gewitter für den Straßenverkehr und den Tourismus, der in der Hochsaison an der kroatischen Küste besonders stark belastet ist.
Zusätzlich sorgte Hagel in Teilen der Region für Schäden im Wein- und Obstbau. Für Landwirte bedeutet das nicht nur unmittelbare Ernteverluste, sondern auch mögliche Nachwirkungen auf Reben und Obstbäume, die nach solchen Unwettern oft erst später sichtbar werden.
Die Adriaregion ist in den Sommermonaten immer wieder von rasch aufziehenden Gewittern betroffen. Wenn Böen, Starkregen und Hagel zusammenkommen, sind neben landwirtschaftlichen Flächen auch Campingplätze, Straßen und Küstenorte rasch beeinträchtigt. Genau das war nun auch in Kroatien zu beobachten.









