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Klaus Luger muss sich wegen Untreue im Zusammenhang mit der Brucknerhausaffäre vor Gericht verantworten

Redaktionelle Szene zum Thema „Klaus Luger muss sich wegen Untreue im Zusammenhang mit der Brucknerhausaffäre vor Gericht verantworten“

Der frühere Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) steht am Freitag wegen des Vorwurfs der Untreue vor Gericht. Im Zentrum des Verfahrens steht die Brucknerhausaffäre rund um die Linzer Veranstaltungsgesellschaft (LIVA) und den ehemaligen Brucknerhaus-Intendanten Dietmar Kerschbaum.

Auslöser der Causa war, dass Kerschbaum bereits vor einem Hearing Fragen erhalten haben soll. Als das bekannt wurde, ließ Luger als damaliger LIVA-Aufsichtsratsvorsitzender ein Rechtsgutachten einholen. Nach den bisherigen Angaben soll er dabei gewusst haben, selbst die undichte Stelle gewesen zu sein.

Damit rückt ein Vorgang ins Zentrum, der politisch bereits Folgen hatte: Luger trat im August 2024 von seinem Amt als Bürgermeister zurück. Zuvor hatte er ein Diversionsangebot des Landesgerichts angenommen und eine Geldbuße bezahlt. Nun muss der Fall dennoch gerichtlich geklärt werden.

Die Brucknerhausaffäre hatte in Linz für erheblichen politischen Druck gesorgt, weil sie die Frage aufwarf, wie Informationen innerhalb der städtischen Kultur- und Gesellschaftsstrukturen weitergegeben wurden. Für das Strafverfahren ist nun entscheidend, ob Lugers Verhalten den Tatbestand der Untreue erfüllt.

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