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Freiwillige stemmen neues Feuerwehrhaus in Schwarzau am Steinfeld

Redaktionelle Szene zum Thema „Freiwillige stemmen neues Feuerwehrhaus in Schwarzau am Steinfeld“

In Schwarzau am Steinfeld (Bezirk Neunkirchen) ist das neue Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr nach zwei Jahren Bauzeit offiziell eröffnet worden. Möglich wurde das 3,3 Millionen Euro teure Projekt vor allem durch ehrenamtliche Hilfe: Rund 9.900 Arbeitsstunden leisteten Feuerwehrmitglieder, Angehörige, Freunde und handwerkliche Unterstützer unentgeltlich.

Beim Festakt am Sonntag kamen nach Angaben aus dem Umfeld der Feuerwehr rund 1.000 Gäste zusammen. Die Helfer übernahmen dabei nicht nur einfache Arbeiten, sondern packten auch beim Bohren, Sägen, Betonieren, Streichen und beim Verlegen von Böden an. Selbst Pater Martin half beim Aufbau der Stiege mit.

Das neue Gebäude ist die Einsatzzentrale der Feuerwehr Schwarzau am Steinfeld und zählt zu den größten Infrastrukturprojekten in der Gemeinde. Entstanden ist es in einer Phase, in der Bau- und Energiekosten vielerorts stark gestiegen sind. Umso deutlicher fiel der Verweis auf die freiwillige Leistung aus, ohne die das Vorhaben in dieser Form kaum zu finanzieren gewesen wäre.

Zur Eröffnung wurde auch das 140-jährige Bestehen der Feuerwehr gefeiert. Feuerwehrleute aus vier Bundesländern waren der Einladung von Kommandant Thomas Streng gefolgt. Für die Gemeinde und die Einsatzorganisation war der Doppelanlass damit nicht nur ein Bau-, sondern auch ein Jubiläumsfest.

Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) hob bei der Feier die Bedeutung des Ehrenamts hervor. Der Geburtstag der Feuerwehr stehe für 140 Jahre Hilfeleistung, Verantwortung und Einsatz für die Mitmenschen, sagte sie. In Schwarzau am Steinfeld wurde damit sichtbar, wie stark ein solches Projekt vom freiwilligen Engagement getragen werden kann.

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