Die österreichische Bischofskonferenz hat den Salzburger Erzbischof Franz Lackner erneut zu ihrem Vorsitzenden gewählt. Auch der Linzer Bischof Manfred Scheuer bleibt Stellvertreter. Die Wahl erfolgte wie vorgesehen am Dienstagvormittag und bestätigt damit die bisherige Spitze der Konferenz für die kommenden sechs Jahre.
Lackner steht der Bischofskonferenz bereits seit 2020 vor. Mit der nun erfolgten Bestätigung setzen die Bischöfe auf Kontinuität an der Spitze ihres Gremiums. Die Bischofskonferenz bündelt die gemeinsamen Anliegen der katholischen Kirche in Österreich und ist das zentrale Beratungs- und Koordinierungsgremium der heimischen Diözesen.
Franz Lackner ist seit 2013 Erzbischof von Salzburg. Der aus der Steiermark stammende Franziskaner gehört damit zu den profilierteren Stimmen der katholischen Kirche in Österreich. Manfred Scheuer leitet das Bistum Linz und übernimmt weiterhin die Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden.
Die Wahl fiel in eine Phase, in der die katholische Kirche in Österreich mit Reformdebatten, Strukturfragen und sinkenden Mitgliederzahlen konfrontiert ist. Der Vorsitz der Bischofskonferenz hat dabei vor allem koordinierende Bedeutung: Er steht für die gemeinsame Linie der Bischöfe nach außen und für die Abstimmung innerhalb der Kirche im Land.









