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Neuer Strafantrag gegen Pilnacek-Vertraute und frühere Mitbewohnerin

Redaktionelle Szene zum Thema „Neuer Strafantrag gegen Pilnacek-Vertraute und frühere Mitbewohnerin“

Gegen eine Vertraute des verstorbenen Sektionschefs im Justizministerium, Christian Pilnacek, liegt ein weiterer Strafantrag vor. Die Staatsanwaltschaft St. Pölten wirft der Frau, die in den Unterlagen als W. geführt wird, falsche Beweisaussage, dauernde Sachentziehung und Datenverarbeitung in Gewinn- oder Schädigungsabsicht vor. Auch ihre ehemalige Mitbewohnerin P. muss sich vor dem Landesgericht Krems wegen dauernder Sachentziehung und Datenverarbeitung verantworten.

Das neue Verfahren dreht sich erneut um Pilnaceks Laptop. Nach den vorliegenden Angaben steht damit abermals jener Datenträger im Zentrum, der nach dem Tod des früheren Spitzenbeamten des Justizministeriums zu einem Gegenstand mehrerer strafrechtlicher und politischer Auseinandersetzungen geworden ist.

Der neue Strafantrag reiht sich in eine Serie von Ermittlungen und Verfahren rund um den Nachlass und mögliche elektronische Daten Pilnaceks ein. Im Fokus steht dabei nicht nur die Frage, wer den Laptop hatte, sondern auch, ob und wie mit den darauf gespeicherten Informationen umgegangen wurde.

Die Staatsanwaltschaft St. Pölten hatte bereits zuvor mit Vorwürfen rund um den Zugriff auf Pilnaceks Unterlagen und Geräte zu tun. Mit dem nun bekannten Strafantrag verschärft sich die juristische Aufarbeitung des Falls erneut. Für W. und P. gilt die Unschuldsvermutung.

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