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Foda nach deutschem WM-Aus: „Auch Klopp verfügt nur über die gleichen Spieler“

Redaktionelle Szene zum Thema „Foda nach deutschem WM-Aus: „Auch Klopp verfügt nur über die gleichen Spieler““

Franco Foda hat mit den deutschen Fußballern nach dem blamablen WM-Aus seines Heimatlandes mitgelitten, verbindet die frühe Heimreise aber nicht mit einer einzelnen Ursache. Der frühere ÖFB-Teamchef sagte, dass ihn das Ausscheiden zwar getroffen habe, die Entwicklung des deutschen Fußballs für ihn aber schon länger auf ein Niveau unter der absoluten Weltspitze hindeute.

„Dass Deutschland nicht mehr zur Weltklasse gehört, haben ja schon die letzten Jahre gezeigt“, sagte der 60-Jährige. Die Kritik richtet sich damit weniger gegen den aktuellen Trainer als gegen die verfügbaren personellen Möglichkeiten. „Auch Klopp verfügt nur über die gleichen Spieler“, so Foda mit Blick auf Jürgen Klopp, der im deutschen Fußball ebenfalls seit Jahren als einer der prägendsten Taktgeber gilt.

Mit seiner Einschätzung stellt Foda die Frage nach der sportlichen Substanz des deutschen Kaders in den Vordergrund. Er verweist damit auf ein Problem, das seit dem frühen WM-Aus immer wieder diskutiert wird: Die Trainerfrage allein löst die strukturellen Defizite nicht, wenn die Spielerbasis im internationalen Vergleich nicht mehr die frühere Dichte und Qualität erreicht.

Foda war von 2017 bis 2022 Teamchef der österreichischen Nationalmannschaft. Mit Deutschland hat er als gebürtiger Saarländer eine enge persönliche Verbindung. Dass ihn das Scheitern besonders berührt, überrascht daher nicht. Zugleich ordnet er die Niederlage nüchtern ein: Für ihn ist sie weniger eine Sensation als die Bestätigung eines länger sichtbaren Abwärtstrends.

Die deutsche Nationalmannschaft steht damit weiter unter Druck, die sportliche Neuaufstellung glaubwürdig zu gestalten. Fodas Aussage trifft vor allem den Kern der Debatte: Nicht jede Enttäuschung lässt sich an Trainer oder Taktik festmachen, wenn die Auswahl an Spielern begrenzt ist.

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