Filip Misolic macht nach der Ruptur seiner Plantarfaszie Fortschritte, wird die Rasensaison aber voraussichtlich verpassen. Der Grazer Tennisprofi sagte, er sei nach wie vor nicht an dem Punkt, an dem er sein wollte.
Die Verletzung bremst den 23-Jährigen seit Wochen aus. Die Plantarfaszie ist jene Sehnenplatte an der Fußsohle, die bei einer Ruptur vor allem beim Abrollen und Belasten schmerzt und rasche Belastungssteigerungen kaum zulässt. Für einen Spieler wie Misolic, der auf dem Platz viel über Beinarbeit und Explosivität kommt, ist das besonders problematisch.
Misolic hatte in den vergangenen Monaten bei den ATP- und Challenger-Turnieren wiederholt auf sich aufmerksam gemacht und sich in der Rangliste Schritt für Schritt nach vorne gearbeitet. Gerade deshalb trifft ihn der Ausfall in einer Phase, in der für die weitere Entwicklung jedes Turnier wertvoll ist. Auf Rasen hätte der Steirer normalerweise die Chance, mit wenigen Punkten und hoher Intensität Spielpraxis zu sammeln.
Dass er die Umstellung auf den kurzen Belag wohl auslassen muss, verschiebt den Fokus auf die Hartplatzsaison im Sommer. Für österreichische Tennisfans bleibt Misolic damit vorerst ein Name mit Perspektive, aber ohne unmittelbare Turnierteilnahme auf der wichtigsten traditionellen Vorbereitungsphase für Wimbledon.
Wie rasch er danach wieder voll angreifen kann, hängt vom weiteren Heilungsverlauf ab. Entscheidend wird sein, ob er die Belastung auf dem Fuß Schritt für Schritt steigern kann, ohne Rückschläge zu riskieren.









