In Brandenberg im Bezirk Kufstein ist am Samstagvormittag eine Herde von elf Schottischen Hochlandrindern abgestürzt und verendet. Die Tiere durchbrachen auf einer Weide den Zaun und liefen laut Polizei in Richtung Aschauerhörndl davon, nachdem die Stromzufuhr des elektrischen Weidezaunes abgeschaltet worden war.
Die Rinder gehörten einem 38-jährigen Bauern und sollten mit Traktor und Anhänger auf die Alm transportiert werden. Gegen 10 Uhr befanden sie sich noch auf der eingezäunten Weide des landwirtschaftlichen Betriebs, ehe sie offenbar panikartig und ohne ersichtlichen Grund die Flucht ergriffen.
Der Besitzer und Helfer suchten die Tiere rund vier Stunden lang. Dabei stellte sich heraus, dass zwei Rinder bei einem Forstweg und die restlichen neun in einer steilen, felsdurchsetzten Rinne Richtung Steinberger Ache abgestürzt waren. Alle elf Tiere kamen dabei ums Leben.
Die Bergung der Kadaver wurde nach Angaben der Polizei in die Wege geleitet. Der Schaden wurde mit einem Betrag im unteren fünfstelligen Eurobereich beziffert.









