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Hitzewelle in der Steiermark: Warnung für ältere Menschen, Wohnungslose und Tiere

Redaktionelle Szene zum Thema „Hitzewelle in der Steiermark: Warnung für ältere Menschen, Wohnungslose und Tiere“

Die erste große Hitzewelle des Jahres trifft die Steiermark mit Temperaturen von deutlich über 30 Grad. Das Rote Kreuz und der Waldverband Steiermark warnen vor den Folgen der Hitze für ältere Menschen, Wohnungslose und Tiere. In Städten ist die Belastung besonders hoch.

Eine aktuelle Greenpeace-Analyse zählt Leibnitz österreichweit zu den Städten mit der höchsten Hitzebelastung. Auch Graz, Seiersberg-Pirka, Feldbach und Fürstenfeld liegen demnach im Spitzenfeld. Als Gegenmaßnahme werden mehr Bäume, entsiegelte Flächen und Begrünung genannt. In Graz läuft dazu bereits eine Entsiegelungsinitiative.

Ältere Menschen besonders gefährdet

Das Rote Kreuz rät, an heißen Tagen ausreichend zu trinken. Valentin Krause vom Roten Kreuz empfiehlt zwei bis drei Liter Wasser pro Tag oder mehr. Alkoholische Getränke sollten möglichst vermieden werden, ebenso koffeinhaltige Getränke. Anstrengende Tätigkeiten sollen nach Möglichkeit in die frühen Morgenstunden oder in die kühleren Abendstunden verlegt werden.

Besonders für ältere und gesundheitlich geschwächte Menschen könne die Hitze zur Gefahr werden. In den kommenden Tagen steigt damit auch das Risiko für Kreislaufprobleme und Überlastung im Alltag.

Schutz für Obdachlose und Vorsicht im Freien

Für wohnungslose Menschen bietet die Hilfsorganisation VinziWerke in ihren Einrichtungen frühzeitig Schutz an. Die Häuser öffnen im Sommer früher, damit Betroffene einen sicheren Rückzugsort finden können. Amrita Böker von den VinziWerken betont die Bedeutung von Achtsamkeit im Umgang mit Menschen, die in der Hitze desorientiert oder geschwächt wirken. Wer solche Personen im Freien sieht, soll den Rettungsdienst verständigen.

Die VinziWerke suchen zudem weiterhin Freiwillige, um den Betrieb über den Sommer lückenlos aufrechtzuerhalten. Vorkenntnisse sind dafür nicht erforderlich.

Gefahr auch für Tiere und Wälder

Die Hitze setzt auch Tieren zu. Asphalt kann sich auf bis zu 60 Grad aufheizen und Tierpfoten verbrennen. Tierschützer warnen außerdem vor abgestellten Autos, die für Tiere rasch zur lebensgefährlichen Hitzefalle werden können.

Mit den hohen Temperaturen steigt auch die Waldbrandgefahr. Paul Lang vom Waldverband Steiermark mahnt zur Vorsicht im Wald und rät, offenes Feuer strikt zu vermeiden. Auch weggeworfene Gegenstände können zum Problem werden, wenn sie Sonnenlicht bündeln und Brände auslösen.

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