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Eigentumsquote in Österreich auf tiefstem Stand seit 20 Jahren

Redaktionelle Szene zum Thema „Eigentumsquote in Österreich auf tiefstem Stand seit 20 Jahren“

In Österreich ist die Eigentumsquote auf den tiefsten Stand seit 20 Jahren gefallen. Nicht einmal jeder Zweite besitzt noch eine Immobilie. Der Traum vom Eigenheim verliert damit weiter an Gewicht, während leistbarer Wohnraum für viele Haushalte schwieriger zu finden ist.

Der Rückgang zeigt sich vor allem daran, dass Wohneigentum für breite Bevölkerungsschichten deutlich weniger erreichbar geworden ist als noch vor Jahren. Was früher für viele als naheliegendes Ziel galt, erscheint heute für zahlreiche Menschen finanziell kaum mehr machbar. Die aktuelle Entwicklung steht damit auch für den angespannten Wohnungsmarkt und die gestiegenen Kosten beim Kauf von Immobilien.

Besonders betroffen sind jene, die erstmals Eigentum erwerben wollen. Für sie sind die Hürden hoch geblieben, weil neben den Kaufpreisen auch die Finanzierung deutlich schwieriger geworden ist. Die Eigentumsquote spiegelt damit nicht nur eine veränderte Wohnsituation wider, sondern auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen rund um Wohnen und Vermögen.

Dass die Quote nun wieder auf einem Niveau wie vor rund zwei Jahrzehnten liegt, unterstreicht die Länge dieser Entwicklung. Der Rückgang ist kein kurzfristiger Ausschlag, sondern ein Zeichen dafür, dass sich das Verhältnis von Miet- und Eigentumswohnen in Österreich spürbar verschoben hat.

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