Extrig.at

Die unabhängige Onlinezeitung für Österreich

Donaufestwochen eröffnen mit Musiktheater über KI

Redaktionelle Szene zum Thema „Donaufestwochen eröffnen mit Musiktheater über KI“

Die Donaufestwochen im Strudengau starten mit einer ungewöhnlichen Produktion: Zum Einstand zeigt das Festival auf Schloss Greinburg ein Musiktheater mit dem Titel „Sophia – der Preis der Freiheit“. Im Zentrum steht dabei ausgerechnet die Künstliche Intelligenz. Als Mitwirkende genannt werden unter anderem der Komponist Johann Sebastian Bach und der Librettist Philipp Blom.

Eine Oper von Bach ist der Forschung nach nicht bekannt. Trotzdem wird das Werk im Rahmen der Donaufestwochen als eine solche angekündigt. Der Zugriff ist bewusst überraschend: Das Stück verbindet barocke Musik mit einem Gegenwartsthema und greift damit einen ungewöhnlichen Kontrast auf, der für das Festival zum Auftakt prägend ist.

Intendant Johannes Hiemetsberger setzt mit der Produktion auf ein Musiktheater, das sich nicht an klassischen Opernstoffen orientiert, sondern an einer zeitgenössischen Debatte. Die Künstliche Intelligenz wird dabei nicht als technisches Detail behandelt, sondern als inhaltlicher Kern des Abends.

Die Donaufestwochen im Strudengau zählen zu den sommerlichen Musikfestspielen in Oberösterreich. Mit dem Auftakt in Greinburg schlägt das Festival heuer einen programmatisch eigenwilligen Weg ein und verbindet historische Musik mit einem Stoff aus der Gegenwart.

Diesen Artikel teilen