Eine 21-jährige Brasilianerin ist bei einem Rope-Jumping-Unfall in der Stadt Limeira im Bundesstaat São Paulo ums Leben gekommen. Nach Angaben der örtlichen Behörden fehlte das Sicherungsseil, weil Mitarbeiter der zuständigen Extremsport-Firma es vor dem Sprung nicht angelegt hatten.
Die junge Frau sprang demnach von einer Brücke in die Tiefe, als sich der Fehler fatal auswirkte. Sie stürzte ungebremst ab und erlag ihren Verletzungen. Rope Jumping, auch als Bungee-ähnlicher Extremsport bekannt, gehört zu jenen Freizeitaktivitäten, bei denen die Sicherungstechnik für den Ablauf entscheidend ist.
Im Zusammenhang mit dem Vorfall wurden sechs Beteiligte festgenommen. Die Ermittler prüfen, wie es zu dem schwerwiegenden Organisationsfehler kommen konnte und welche Verantwortung die einzelnen Mitarbeiter trugen.
Der Unfall reiht sich in eine Serie von Vorfällen ein, bei denen es bei Extremsport-Angeboten zu Versäumnissen bei der Sicherheit kommt. Gerade bei Sprüngen von Brücken oder Plattformen gelten strenge Abläufe, weil bereits kleine Fehler tödliche Folgen haben können.









