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BMW fährt E-Motorenwerk in Steyr auf Zweischichtbetrieb hoch

Redaktionelle Szene zum Thema „BMW fährt E-Motorenwerk in Steyr auf Zweischichtbetrieb hoch“

BMW startet in seinem Werk im oberösterreichischen Steyr eine zweite Schicht für die Produktion von E-Antrieben. Der deutsche Autobauer reagiert damit auf die Nachfrage nach Elektroautos und erhöht die Fertigungskapazität am Standort deutlich.

Heuer sollen in Steyr mehr als 100.000 E-Motoren gebaut werden. Bei voller Auslastung könnte das Werk laut den vorliegenden Angaben jährlich bis zu 600.000 Stück fertigen. BMW investiert dafür bis 2030 mehr als eine Milliarde Euro in den Standort.

Die Aufstockung in Steyr folgt auf ähnliche Schritte an anderen Standorten des Konzerns. Im neuen Fahrzeugwerk im ungarischen Debrecen wurde die zweite Schicht bereits im Frühjahr früher als geplant eingeführt. Dort läuft der neue Elektro-SUV iX3 für den europäischen Markt vom Band, der als erstes Modell der sogenannten Neuen Klasse gilt.

Für den Anlauf der Produktion wurden auch Mitarbeiter aus Steyr im BMW-Stammwerk in München qualifiziert. Der Konzern baut damit seine Fertigung rund um elektrische Antriebe und neue Modellgenerationen parallel an mehreren europäischen Standorten aus.

Die Entscheidung ist auch für den Industriestandort Oberösterreich relevant. Steyr zählt zu den wichtigsten BMW-Produktionsstätten in Österreich, und der Ausbau der Elektromobilität verschiebt die Rolle des Werks weiter in Richtung Zukunftstechnologie innerhalb des Konzerns.

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