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AUA meldet im ersten Halbjahr einen Verlust von 94 Millionen Euro

Redaktionelle Szene zum Thema „AUA meldet im ersten Halbjahr einen Verlust von 94 Millionen Euro“

Die Austrian Airlines haben in der ersten Jahreshälfte 2026 einen Verlust vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 94 Millionen Euro verbucht. Belastet wurde das Ergebnis nach Angaben der Fluggesellschaft vor allem durch stark gestiegene Kerosinkosten im Zuge des Irankriegs sowie durch notwendige Streckenstreichungen.

AUA-Chefin Annette Mann erklärte in einer Aussendung, der Irankrieg habe das Unternehmen durch die teils extrem gestiegenen Treibstoffkosten und die damit verbundenen Anpassungen im Flugplan „enorm getroffen“. Höhere Ticketpreise hätten bis Juni nur einen Teil der finanziellen Auswirkungen ausgleichen können.

Um weitere Verluste zu vermeiden, will die Airline nun gegensteuern. Dazu zählt auch die geplante Streichung der seit Jahren hoch defizitären Verbindung zwischen Wien und Graz. Mit dieser Maßnahme soll das Defizit in den Griff gebracht werden.

Die Entwicklung trifft die AUA in einer Phase, in der der Druck auf die Kostenbasis hoch bleibt. Der Konzern versucht nach eigenen Angaben, die Folgen der teuren Kerosinpreise und der schwächeren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen so rasch wie möglich abzufedern.

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