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Aston Villa holt die Europa League mit 3:0 gegen Freiburg

Redaktionelle Szene zum Thema „Aston Villa holt die Europa League mit 3:0 gegen Freiburg“

Aston Villa hat sich in Istanbul mit einem klaren 3:0 gegen den SC Freiburg die Europa League gesichert. Im Beşiktaş-Stadion setzte sich der Klub aus Birmingham im Finale gegen die Deutschen durch und feierte damit den zweiten großen Europacup-Titel der Vereinsgeschichte nach dem Gewinn des Europapokals der Landesmeister 1982.

Für Freiburg endete die historische Reise im Endspiel ohne Ertrag. Philipp Lienhart stand über die gesamte Spielzeit auf dem Platz und verteidigte für den Bundesligisten, der offensiv aber kaum durchkam. Die beste Phase der Breisgauer lag noch vor der Pause, als Nicolas Höfler in der 17. Minute eine der wenigen Möglichkeiten hatte. Insgesamt blieb Freiburg gegen das individuell stark besetzte Villa-Team aber zu harmlos.

Vor den Augen von Prinz William gehörte Aston Villa vor allem dank der höheren individuellen Qualität die gefährlichere Mannschaft. Die Engländer drängten Freiburg früh in die Defensive und nutzten schließlich eine Standardsituation, um den Weg zum Titel zu ebnen. Nach einem kurz ausgespielten Eckball fiel das erste Tor, danach bekam Freiburg die Partie nicht mehr gedreht.

Das 3:0 am Ende fiel deutlicher aus, als es der Spielverlauf über weite Strecken vermuten ließ. Freiburg hielt defensiv zunächst gut dagegen und stellte Villa immer wieder vor Probleme, fand selbst aber nur selten in aussichtsreiche Abschlusspositionen. Aston Villa spielte die Führung in der Folge routiniert aus und setzte im Finish die entscheidenden Treffer.

Für den englischen Traditionsklub ist der Titel ein weiterer Meilenstein in der europäischen Klubgeschichte. Für Freiburg bleibt die Erkenntnis, dass der erste große internationale Endspielabend zwar Erfahrung gebracht hat, im Finale gegen einen abgezockten Gegner aber kein Weg zum Triumph führte.

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