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Asbestfunde auf Wiener Straßen weiten sich aus

Redaktionelle Szene zum Thema „Asbestfunde auf Wiener Straßen weiten sich aus“

In Wien sind nach Angaben von Greenpeace inzwischen 14 Fälle von Asbest in Straßenbelägen bestätigt. Zusätzlich prüft die Umweltschutzorganisation weitere sechs Verdachtsfälle. Die Stadt Wien wartet derweil auf Laborergebnisse aus einer akkreditierten Prüfanstalt, um das Gefährdungspotenzial und eine mögliche Belastung fachlich beurteilen zu können.

Erst vor knapp einer Woche hatte Greenpeace mitgeteilt, dass auch auf acht Straßen in Wien und Umgebung Asbest gefunden worden sei. Seither seien aus der Bevölkerung weitere Hinweise eingegangen, sagte Greenpeace-Sprecher Stefan Stadler. Diese Meldungen habe die Organisation überprüft und komme nun auf 14 bestätigte Fälle.

Nach Angaben von Greenpeace gehen die Ermittlungen vor Ort weiter. Bei den noch offenen sechs Verdachtsfällen rechnet die Organisation eigenen Angaben zufolge ebenfalls mit einer Bestätigung. Konkrete Angaben dazu, an welchen Straßen die weiteren Funde vermutet werden, lagen zunächst nicht vor.

Asbest war in der Vergangenheit ein häufig eingesetzter Baustoff, gilt aber als gesundheitsgefährdend, wenn Fasern freigesetzt und eingeatmet werden. Im Fall der Wiener Straßen geht es um Asbest-Einschlüsse im Asphalt. Die Stadt will die Ergebnisse einer unabhängigen Prüfung abwarten, bevor sie das Ausmaß der Belastung im Detail bewertet.

Für Wien gewinnt das Thema damit an Brisanz. Sollten sich die weiteren Verdachtsfälle bestätigen, würde sich die Zahl der bekannten betroffenen Straßen nochmals erhöhen. Wie viele Abschnitte insgesamt überprüft werden oder welche Maßnahmen die Stadt nach Vorliegen der Laborbefunde setzt, blieb offen.

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