Spaniens Teamchef Luis de la Fuente hat seinen 26-köpfigen Kader für die Fußball-WM in Nordamerika ohne einen einzigen Spieler von Real Madrid nominiert. Acht Profis des FC Barcelona bilden dagegen das Rückgrat des Europameisters von 2024, angeführt von Jungstar Lamine Yamal.
Es ist das erste Mal seit 1950, dass Spanien zu einer WM-Endrunde ohne einen Spieler des Rekordmeisters und Rekord-Europacupsiegers reist. De la Fuente stellte das Aufgebot in Madrid vor und verzichtete dabei auch auf Real-Akteure, die als mögliche Kandidaten galten, darunter die Verteidiger Dean Huijsen und Dani Carvajal.
Zu den prominenten Namen im Kader zählt auch Manchester-City-Mittelfeldstratege Rodri. Der Spanier hatte zuletzt mit Verletzungsproblemen zu kämpfen, gehört nun aber zum Aufgebot für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada.
Besonders im Blick steht Yamal: Der 18-Jährige hat seit April wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel kein Spiel mehr bestritten. De la Fuente gab sich dennoch zuversichtlich, dass der Offensivspieler rechtzeitig fit wird und von Beginn an dabei sein kann, sofern es keine Rückschläge gibt. „Wir sind sehr entspannt“, sagte der Teamchef.
Spanien trifft in der Gruppenphase am 15. Juni in Atlanta auf WM-Neuling Kap Verde. Weitere Gegner sind Saudi-Arabien und Uruguay. Auf den Sieger der Gruppe wartet im Sechzehntelfinale der Zweite jener Staffel, in der auch Österreich nach 28 Jahren wieder bei einer WM antritt. Der Gruppenzweite bekommt es mit dem Sieger dieser Gruppe zu tun.









