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Como feiert historische Champions-League-Qualifikation, Juve und Milan müssen in die Europa League

Redaktionelle Szene zum Thema „Como feiert historische Champions-League-Qualifikation, Juve und Milan müssen in die Europa League“

Como 1907 hat sich erstmals für die Champions League qualifiziert und sich am letzten Spieltag der Serie A einen Platz in der Königsklasse gesichert. Neben den Lombarden buchte auch die AS Rom ihr Ticket, während Juventus Turin und der AC Milan mit einem Start in der Europa League vorliebnehmen müssen.

Für Como ist der Sprung in die Champions League ein historischer Erfolg. Der Klub, der in den vergangenen Jahren sportlich wieder deutlich an Stabilität gewonnen hat, belohnt sich damit für eine Saison, in der er sich bis zuletzt im Rennen um die internationalen Plätze gehalten hatte. Am Ende reichte der Mannschaft der Platz unter den ersten vier, der in Italiens Liga den direkten Weg in die Königsklasse eröffnet.

Die Entscheidung fiel am finalen Spieltag, an dem die italienische Tabelle noch einmal eng zusammenlag. Como und Rom sicherten sich die letzten freien Champions-League-Ränge, Juventus und Milan rutschten dagegen in die Europa League ab. Für beide Traditionsklubs ist das Ergebnis ein Rückschlag, zumal sie in Italien über Jahrzehnte zur Gruppe der Dauergäste in der Königsklasse gehörten.

Gerade für Juventus hat der verpasste Einzug in die Champions League auch sportlich und wirtschaftlich Gewicht. Die Teilnahme an der Königsklasse bringt nicht nur Prestige, sondern auch deutlich höhere Einnahmen aus Prämien und Vermarktung. Ähnlich gilt das für Milan, das nach früheren internationalen Erfolgen ebenfalls höhere Ansprüche als ein Platz in der Europa League hat.

Die neue Konstellation unterstreicht zugleich die veränderten Kräfteverhältnisse in der Serie A. Während etablierte Schwergewichte Punkte liegen ließen, nutzte Como die Gelegenheit für einen bemerkenswerten Durchmarsch in die Spitze. Der Klub aus der Lombardei steht damit vor seiner ersten Saison in der Champions League und rückt auf eine Bühne, die bislang vor allem den Namen der großen italienischen Traditionsvereine vorbehalten war.

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