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Asylanträge in Österreich bleiben deutlich unter Vorjahresniveau

Redaktionelle Szene zum Thema „Asylanträge in Österreich bleiben deutlich unter Vorjahresniveau“

In Österreich sind von Jänner bis inklusive April 3397 Asylanträge eingebracht worden. Das entspricht einem Rückgang von rund 45 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Abwärtstrend blieb damit auch im ersten Jahresdrittel stabil: In keinem Monat lag das Minus unter 41 Prozent, im April betrug es erneut 45 Prozent.

Die Entwicklung passt in ein seit Monaten rückläufiges Bild im Asylbereich. Nach den nun vorliegenden Zahlen hat sich das Niveau der Anträge im bisherigen Jahresverlauf klar unter dem des Vorjahres eingependelt. Besonders deutlich wird das im Monatsvergleich: Die Rückgänge bewegten sich durchgehend in einer ähnlichen Größenordnung, ohne dass es zwischenzeitlich zu einer spürbaren Gegenbewegung kam.

Rückgang bleibt über mehrere Monate konstant

Mit 3397 Anträgen in vier Monaten liegt die Zahl weiterhin deutlich unter den Werten aus dem Vorjahr. Dass der Rückgang von Monat zu Monat nicht nur kurzfristig ausfiel, sondern über das gesamte erste Jahresdrittel anhielt, deutet auf eine anhaltende Entspannung beim Zugang in das österreichische Asylsystem hin. Die April-Zahl fügt sich dabei exakt in das bisherige Durchschnittsminus ein.

Für die Behörden bedeutet das vor allem weniger Neuanträge in einer Phase, in der Verfahren und Unterbringung laufend organisiert werden müssen. Für die politische Debatte ist der Befund relevant, weil Asylzahlen in Österreich seit Jahren zu den zentralen innenpolitischen Themen zählen. Die aktuellen Daten zeigen nun jedenfalls für den bisherigen Jahresverlauf einen klaren Rückgang gegenüber 2025.

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