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Österreichs Autobahnen: 2025 wurden knapp 9.000 Tonnen Müll eingesammelt

Redaktionelle Szene zum Thema „Österreichs Autobahnen: 2025 wurden knapp 9.000 Tonnen Müll eingesammelt“

Von Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen wurden 2025 insgesamt 8.915 Tonnen Müll eingesammelt. Das sind um 105 Tonnen weniger als im Jahr davor, wie der Autobahnbetreiber Asfinag am Montag mitteilte. Trotz des leichten Rückgangs bleibt der Abfall auf den Verkehrsachsen ein teures und vor allem ein Sicherheitsproblem.

Rund ein Viertel der gesamten Menge musste von Asfinag-Mitarbeitenden händisch eingesammelt werden. Allein diese manuelle Beseitigung zeigt, wie oft Müll nicht an Raststätten oder Parkplätzen landet, sondern auf dem Bankett oder direkt auf der Fahrbahn. Dort können schon kleine Gegenstände bei hohen Geschwindigkeiten zu gefährlichen Hindernissen werden.

Die Kosten für das Einsammeln und Entsorgen der Abfälle beliefen sich 2025 auf knapp neun Millionen Euro. Ordentlich entsorgter Abfall sei kein Problem, betonte die Asfinag sinngemäß in ihrer Aussendung. Kritisch werde es vor allem dann, wenn Müll achtlos aus Fahrzeugen geworfen werde und auf der Fahrbahn oder im angrenzenden Bereich liegen bleibe.

Regional gab es deutliche Unterschiede. In Niederösterreich wurde mit 1.975 Tonnen die größte Menge gesammelt, gefolgt von Oberösterreich mit 1.504 Tonnen und Tirol mit 1.380 Tonnen. In Kärnten, Salzburg, dem Burgenland und Vorarlberg stieg die Abfallmenge an, während die übrigen Bundesländer einen Rückgang verzeichneten.

Besonders auffällig ist Wien: Dort hat sich die Menge im Vergleich zu 2024 mehr als verdoppelt. Während im Vorjahr noch rund 21 Tonnen Müll von Wiens Autobahnen eingesammelt wurden, waren es 2025 laut Asfinag 47 Tonnen. Auch wenn diese Menge im Bundesvergleich gering ist, zeigt der Anstieg, dass das Problem keineswegs auf einzelne Regionen beschränkt bleibt.

Die Asfinag weist seit Jahren darauf hin, dass bereits Flaschen, Dosen oder andere kleinere Gegenstände für nachfolgende Lenkerinnen und Lenker zur Gefahr werden können. Mit fast 9.000 Tonnen Müll auf Autobahnen und Schnellstraßen bleibt das Thema damit nicht nur eine Frage von Sauberkeit, sondern auch von Verkehrssicherheit und Kosten.

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