Ein 68-jähriger Deutscher soll in Klagenfurt eine 51-jährige Frau mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und versucht haben, sie anzuzünden. Der Angriff ereignete sich laut Ermittlern bereits am 29. Juni in einem Büro in Kärntens Landeshauptstadt. Die Frau wurde nur leicht verletzt und konnte flüchten.
Nach den bisherigen Ermittlungsergebnissen handelte es sich um die Mitarbeiterin des Vermieters des Mannes. Der 68-Jährige soll im Zuge einer Auseinandersetzung mit Ethanol, das er in einer Wärmeflasche mitgebracht hatte, auf die Frau losgegangen sein. Anschließend habe er versucht, sie mit einem Feuerzeug anzuzünden. Dass es nicht zu schweren Verletzungen kam, dürfte daran gelegen haben, dass das Feuerzeug nicht funktionierte.
Die Frau alarmierte nach dem Vorfall die Polizei, die den Mann festnahm. Gegen ihn wird wegen versuchten Mordes ermittelt. Auf Anordnung der Justiz wurde Untersuchungshaft verhängt. Zuvor soll sich der Mann in der Psychiatrie aufgehalten haben, danach befand er sich in der Justizanstalt Klagenfurt.
Als Begründung für seine Tat habe der Beschuldigte in einer ersten Einvernahme angegeben, er habe sich „nicht verstanden“ gefühlt und habe seine Wohnsituation klären wollen. Die Staatsanwaltschaft geht nach ersten Ermittlungen davon aus, dass der Angriff geplant war. Der Mann habe die brennbare Flüssigkeit ebenso wie das Feuerzeug zum Treffen mitgebracht und den Tod des Opfers in Kauf genommen.









