Die Österreicherinnen und Österreicher trinken im Schnitt 2,1 Liter pro Tag. Das geht aus einer aktuellen IMAS-Erhebung zum Thema „Getränke, Getränkeroutine und Motive“ hervor. Als Idealmenge nennen die Befragten im Durchschnitt 2,4 Liter täglich.
Für die Studie wurden 1.021 Personen ab 16 Jahren persönlich befragt, die Ergebnisse sind laut IMAS repräsentativ für die österreichische Bevölkerung. Ein Viertel der Befragten meint demnach, nicht genug zu trinken. 72 Prozent sind überzeugt, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.
Leitungswasser klar auf Platz eins
Am häufigsten greifen die Menschen hierzulande zu Leitungswasser: 70 Prozent trinken es mehrmals täglich. Mit Abstand folgen Kaffee mit Milch und Mineralwasser. Sportgetränke, gesprudeltes Leitungswasser, Kaffee ohne Milch, Energy Drinks und Smoothies werden von der Mehrheit der Befragten hingegen nicht regelmäßig konsumiert.
Abgefragt wurden in der Erhebung ausschließlich antialkoholische Getränke. Das Hauptmotiv bei der Auswahl ist laut Studie Erfrischung: 68 Prozent bewerten diesen Faktor als sehr wichtig. Ebenfalls stark gewichtet werden der Durstlöscher-Effekt mit 66 Prozent und der natürliche Geschmack mit 57 Prozent.
Gewohnheiten statt Trinkplan
Beim Trinkverhalten spielen Routinen eine größere Rolle als Planung. Knapp die Hälfte trinkt laut Studie zu den Mahlzeiten, 42 Prozent direkt nach dem Aufstehen. 38 Prozent achten konkret auf ihr Durstgefühl. Einen Trinkplan oder eine App nutzen nur wenige. Jeder Fünfte setzt nach eigenen Angaben gar keine Maßnahmen, um ausreichend zu trinken.
Weniger Bedeutung haben für viele Befragte nachhaltige Produktion, Verpackung oder die Bekanntheit einer Marke. Die Studie zeichnet damit ein Bild eines Alltags, in dem vor allem Gewohnheit, Verfügbarkeit und persönliches Durstempfinden den Ausschlag geben.









