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Volkswagen will Modellpalette deutlich verkleinern

Redaktionelle Szene zum Thema „Volkswagen will Modellpalette deutlich verkleinern“

Volkswagen will seine Modellpalette im Zuge des laufenden Sparprogramms deutlich verkleinern und die Produktionskapazitäten weiter senken. Das geht aus dem Ergebnis der Aufsichtsratssitzung in Wolfsburg hervor, bei der die nächsten Schritte zur Kostenreduktion festgelegt wurden.

Nach den vorliegenden Angaben soll die Zahl der Modelle um bis zu 50 Prozent gestrafft werden. Damit reagiert der Konzern auf den Druck, seine Strukturen einfacher und günstiger zu machen. Vor allem in der Volumenmarke Volkswagen steht seit längerem die Frage im Raum, wie sich ein breites Angebot mit hoher Komplexität und zugleich sinkenden Kosten in Einklang bringen lässt.

Mit der angekündigten Verschlankung dürfte Volkswagen nicht nur die Produktpalette neu ordnen, sondern auch die Fertigung stärker auf weniger Baureihen konzentrieren. Für den Konzern ist das Teil eines umfassenderen Sparkurses, der auf niedrigere Fixkosten und eine bessere Auslastung der Werke abzielt.

Die Entscheidung fällt in eine Phase, in der die deutsche Autoindustrie insgesamt unter schwächerer Nachfrage, steigenden Kosten und intensivem Wettbewerbsdruck steht. Besonders bei großen Herstellern ist die Frage zentral, wie viele unterschiedliche Modelle sich parallel wirtschaftlich darstellen lassen. Eine Reduktion der Modellvielfalt kann die Entwicklung vereinfachen, birgt aber auch das Risiko, einzelne Kundengruppen weniger breit anzusprechen.

Volkswagen steht damit vor einem weiteren Eingriff in seine Konzernstruktur. Der nun beschlossene Kurs dürfte vor allem intern für die kommenden Monate maßgeblich sein, wenn es um die genaue Sortierung des Angebots und um die Auslastung der Produktionsstandorte geht.

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