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Stiegl schließt drei Zustellbasen: 48 Beschäftigte betroffen

Redaktionelle Szene zum Thema „Stiegl schließt drei Zustellbasen: 48 Beschäftigte betroffen“

Die Salzburger Stieglbrauerei schließt drei Logistikstandorte in Tirol und Oberösterreich und meldet 48 Beschäftigte beim AMS zur Kündigung an. Betroffen sind die Zustellbasen in Wörgl und Inzing in Tirol sowie in Asten in Oberösterreich. Die beiden Tiroler Standorte sollen im September schließen, jener in Asten im November.

Stiegl begründet den Schritt mit einem deutlichen Rückgang im Gastronomiegeschäft. Die Brauerei hatte bereits am Dienstag die Schließungen bekanntgegeben und am Mittwoch nochmals bestätigt, dass es um eine Neuordnung der Logistikstruktur gehe. Nach Unternehmensangaben waren Zusteller und Lagermitarbeiter betroffen.

Die Brauerei erklärte zudem, man habe sich bemüht, für die betroffenen Beschäftigten regionale Anschlusslösungen bei Logistikpartnern zu finden. Zusätzlich seien Sozialpläne vorgesehen. Damit versucht Stiegl, die personellen Folgen der Schließungen abzufedern.

Die Entscheidung trifft einen Bereich, der für Brauereien im Alltag wesentlich ist: die Auslieferung an Gastronomie und Handel. Gerade in der Gastronomie ist die Nachfrage zuletzt unter Druck geraten, was sich nach Angaben des Unternehmens direkt auf die Struktur der Zustelllogistik auswirkt. Mit der Schließung der drei Basen konzentriert Stiegl seine Verteilwege nun stärker.

Für die betroffenen Standorte bedeutet das das Aus nach Jahren des Betriebs. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beginnt in den kommenden Monaten die Phase der Umstellung – mit Anmeldungen beim AMS und Gesprächen über mögliche neue Arbeitsplätze in der Region.

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