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Reformpartnerschaft vor Einigung: Details bleiben zunächst offen

Redaktionelle Szene zum Thema „Reformpartnerschaft vor Einigung: Details bleiben zunächst offen“

Bund, Länder, Sozialpartner und Sozialversicherungen haben sich beim Gipfel zur Reformpartnerschaft nach Angaben aus den Verhandlungen auf eine gemeinsame Linie verständigt. Bundeskanzler Christian Stocker, Vizekanzler Andreas Babler und NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger stellten in der Nacht erste Ergebnisse vor, hielten sich mit konkreten Inhalten aber auffallend zurück.

Die Runde hatte am Dienstag im Kanzleramt über Reformschritte beraten, die den öffentlichen Bereich effizienter machen und Zuständigkeiten neu ordnen sollen. Dass am Ende von einer Einigung die Rede war, wurde als bemerkenswert dargestellt: In den Verhandlungen hieß es, man sei „so weit noch nie“ gekommen. Welche Maßnahmen tatsächlich beschlossen wurden, blieb zunächst unklar.

Nach außen drangen vor allem vage Formulierungen und Andeutungen. Das betraf sowohl die geplante Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Gemeinden als auch Fragen rund um Sozialversicherung und Verwaltung. Genau diese Punkte gelten seit Monaten als politisch heikel, weil sie tief in föderale Zuständigkeiten eingreifen und sich ohne Zustimmung mehrerer Ebenen kaum umsetzen lassen.

Die Reformpartnerschaft war von der Regierung als Versuch angelegt, bei jenen Themen Fortschritte zu erzielen, bei denen Österreich seit Jahren nur langsam vorankommt: Bürokratieabbau, effizientere Verwaltungsstrukturen und eine bessere Abstimmung zwischen den Gebietskörperschaften. Dass sich dafür nun offenbar ein gemeinsamer Rahmen gefunden hat, dürfte den politischen Druck auf alle Beteiligten erhöhen, aus den Ankündigungen rasch belastbare Beschlüsse zu machen.

Offen blieb zunächst auch, wie weit die Verständigung tatsächlich reicht und welche Vorhaben in den kommenden Wochen konkretisiert werden. Klar ist nur: Nach dem langen Ringen um eine Reformpartnerschaft steht erstmals ein gemeinsamer politischer Befund im Raum, der über bloße Gespräche hinausgeht.

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