In Slowenien drohen Alkolenkern künftig Strafen ab 300 Euro. Wer mit mehr als 1,1 Promille erwischt wird, kann für bis zu zwölf Stunden festgehalten werden. Zusätzlich gelten für Jugendliche beim Ausgehen eigene Regeln.
Die Maßnahme richtet sich gegen Alkohol am Steuer und soll die Verkehrssicherheit erhöhen. Slowenien gehört zu den Ländern in der Region, die bei Verstößen im Straßenverkehr besonders streng vorgehen. Mit der nun beschriebenen Regelung verschärft Ljubljana den Umgang mit schweren Alkoholvergehen im Straßenverkehr weiter.
Strengere Kontrolle im Straßenverkehr
Bereits bei geringeren Verstößen sind empfindliche Geldstrafen vorgesehen. Ab einem Alkoholwert von mehr als 1,1 Promille greift neben der Geldbuße auch die Möglichkeit, Lenker für zwölf Stunden festzuhalten. Damit setzt das Land auf eine Kombination aus Sanktion und kurzfristiger Verwahrung, um alkoholisiertes Weiterfahren zu verhindern.
Die besonderen Vorschriften für Jugendliche betreffen das Ausgehen am Abend. Sie sollen den Umgang mit Alkohol im öffentlichen Raum stärker regeln und Minderjährige früher erfassen, bevor es zu riskantem Verhalten im Verkehr kommt. Die Regelung fügt sich in eine Linie strengerer Vorgaben ein, wie sie in mehreren europäischen Ländern für das Fahren unter Alkoholeinfluss gelten.
Für Reisende und Pendler in Slowenien bedeutet das vor allem: Schon geringe Mengen Alkohol können rasch zu Konsequenzen führen. Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte die Grenzwerte genau beachten, denn die Behörden setzen bei Verstößen auf spürbare Strafen und unmittelbare Maßnahmen.









