Das Wiener Luxushotel Park Hyatt ist aus der Konkursmasse von René Benkos Signa an den oberösterreichischen Industriellen Josef Rainer verkauft worden. Der Kauf betrifft eines der prominentesten Immobilienobjekte aus dem einstigen Signa-Portfolio im Wiener Stadtzentrum.
Das Haus an der Ecke am Wiener Hof ist nicht nur ein Fünfsternehotel, sondern auch Teil des sogenannten Goldenen Quartiers, in dem Signa jahrelang eine der sichtbarsten Adressen ihrer Expansion aufgebaut hatte. Mit dem Verkauf kommt nun eine weitere Immobilie aus dem verbliebenen Signa-Firmengeflecht unter den Hammer beziehungsweise in neue Hände.
Rainer ist als Industrieller aus Oberösterreich bekannt. Mit dem Erwerb des Park Hyatt sichert er sich ein Objekt mit hoher Sichtbarkeit und entsprechend großem Marktwert. Für Signa bedeutet der Abschluss, dass ein weiterer Prestigebaustein aus der Konkursmasse verwertet werden konnte.
Die Signa-Gruppe des Innsbrucker Investors René Benko war Ende 2023 in ihre tiefste Krise geraten. Seither wird das Vermögen der zerfallenen Unternehmensgruppe schrittweise abgewickelt. Dazu zählen vor allem Immobilien, die früher als sichere Werte der expansiven Signa-Strategie galten, nun aber zur Sanierung und Befriedigung von Gläubigern veräußert werden müssen.
Das Park Hyatt zählt zu den auffälligsten Objekten in diesem Verfahren. Das Hotel verbindet Spitzenlage, Luxussegment und hohe Symbolkraft – und war damit schon vor dem Signa-Kollaps eines der prestigeträchtigsten Häuser im Wiener Innenstadtmarkt. Mit dem Verkauf an Rainer ist nun auch dieses Kapitel der Signa-Ära vorerst abgeschlossen.









