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Regierung will Verwaltungswege digitalisieren und Verfahren beschleunigen

Redaktionelle Szene zum Thema „Regierung will Verwaltungswege digitalisieren und Verfahren beschleunigen“

Die Bundesregierung will Verwaltungsverfahren in Österreich mit einem neuen Digitalisierungsschub beschleunigen und Bürokratie abbauen. Im Ministerrat wurde der „Startschuss“ zur Abschaffung dicker Papiermappen mit Urkunden, Zeugnissen und anderen Unterlagen angekündigt. Künftig sollen Behörden verstärkt digitale Lösungen und die Plattform dadeX nutzen, um Abläufe effizienter zu machen.

Ziel der Maßnahmen ist es, Verfahren für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen schneller und einfacher abzuwickeln. Statt Unterlagen mehrfach in Papierform vorzulegen, sollen Dokumente vermehrt digital übermittelt und zwischen Behörden elektronisch verarbeitet werden. Die Regierung setzt damit auf einen weiteren Schritt hin zu einer stärker vernetzten Verwaltung.

Digitale Abläufe statt Papierstapel

Im Mittelpunkt steht der Abbau von Medienbrüchen, die in der Verwaltung oft für Verzögerungen sorgen. Wenn Urkunden, Zeugnisse oder andere Nachweise elektronisch verfügbar sind, können Behörden sie rascher prüfen und weiterverarbeiten. Das soll nicht nur Zeit sparen, sondern auch den Aufwand für Antragstellerinnen und Antragsteller verringern.

Mit dadeX will die Verwaltung eine technische Infrastruktur nutzen, die den Austausch von Daten zwischen Stellen erleichtert. Solche Lösungen gelten als zentral, wenn Verfahren digital durchgängig funktionieren sollen und Informationen nicht mehr mehrfach händisch übertragen werden müssen.

Teil einer breiteren Modernisierung

Der Vorstoß fügt sich in die seit Jahren diskutierte Modernisierung der österreichischen Verwaltung ein. Immer wieder wird kritisiert, dass Verfahren zu langsam, zu papierlastig und zu kompliziert seien. Die Regierung setzt nun darauf, dass digitale Prozesse nicht nur für mehr Tempo sorgen, sondern auch die interne Arbeit in den Behörden vereinfachen.

Wie rasch die angekündigten Änderungen im Alltag spürbar werden, hängt nun von der Umsetzung in den Ressorts und in den zuständigen Behörden ab. Für Bürgerinnen und Bürger könnte sich vor allem dort etwas ändern, wo bisher noch umfangreiche Papierunterlagen eingereicht werden müssen.

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