Hermann Pernsteiner geht bei der Alpentour in Schladming als Titelverteidiger an den Start. Am Donnerstag beginnt das viertägige Rennen, bei dem rund 400 Biker erwartet werden. Der Niederösterreicher will dabei erneut auf seine Stärke im Finale setzen.
„Ich kann am Schluss immer noch gut was raushauen“, sagte Pernsteiner vor dem Auftakt. Für den 33-Jährigen, der im Vorjahr in Schladming gewonnen hatte, zählt damit vor allem eine möglichst stabile erste Rennhälfte, ehe er auf den letzten Kilometern angreifen will.
Die Alpentour gilt als eines der großen Mountainbike-Etappenrennen im Alpenraum. In Schladming stehen vier Etappen auf dem Programm, auf denen sich das Feld über mehrere Tage behaupten muss. Gerade in einem Rennen dieser Länge sind Ausdauer, Regeneration und ein sauber eingeteilter Kraftaufwand entscheidend.
Für Pernsteiner ist die Ausgangslage speziell. Als heimischer Titelverteidiger trägt er nicht nur die sportliche Verantwortung, sondern auch die Erwartung, vor Publikum in Österreich erneut vorne mitzufahren. Die Konkurrenz dürfte auf ein offensiv geführtes Rennen setzen, zumal bei einem Etappenformat schon kleine Schwächephasen in der Gesamtwertung teuer werden können.
Der österreichische Mountainbiker bringt dafür reichlich Routine mit. Seine Aussage vor dem Start verweist auf einen Rennstil, der nicht auf frühe Attacken, sondern auf Reserven für den Schluss setzt. Ob das auch heuer wieder reicht, entscheidet sich in den kommenden vier Tagen in und rund um Schladming.









