Anastasia Potapova hat beim WTA-500-Turnier in Berlin schon wieder vorzeitig aufgeben müssen. Die Russin beendete ihr Zweitrunden-Match am Montag wegen Problemen im Rücken-Nackenbereich und konnte damit auch eine Woche nach ihrem verletzungs- bzw. gesundheitsbedingten Rückschlag in den Niederlanden nicht regulär weiterspielen.
Potapova war in Berlin gegen ihre Gegnerin zunächst angetreten, musste das Match dann aber abbrechen. Für die 23-Jährige ist es die zweite Aufgabe innerhalb von acht Tagen. Erst in der Vorwoche hatte sie nach einer Erkrankung im Turnier in den Niederlanden nicht durchspielen können.
Die neuerliche Aufgabe wirft Fragen mit Blick auf die kommenden Rasenturniere auf. Berlin zählt im Damenkalender zu den hochkarätigen Vorbereitungsturnieren auf Wimbledon und zieht deshalb traditionell ein starkes Feld an. Für Potapova ist der erneute gesundheitliche Ausfall besonders bitter, weil sie nach dem ersten Rückschlag offenbar noch nicht wieder vollständig belastbar war.
Potapova, die auf der WTA-Tour seit Jahren als aggressive Grundlinienspielerin bekannt ist, hatte in dieser Saison bereits mehrfach mit körperlichen Problemen zu kämpfen. Der jetzige Abbruch in Berlin bestätigt, dass sie derzeit nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte ist.









