Am Gran Paradiso im Aostatal sind drei Bergsteiger beim Aufstieg tödlich verunglückt. Die Bergwacht fand die Leichen der Verunglückten in rund 3600 Metern Höhe.
Der Gran Paradiso ist mit 4061 Metern Italiens höchster Gipfel, der vollständig auf italienischem Staatsgebiet liegt. Der Berg zählt zu den klassischen Hochtourenzielen der Alpen und wird im Sommer wie im Winter von vielen Seilschaften begangen.
Nach den vorliegenden Angaben stürzte das Trio während des Aufstiegs zu Tode. Weitere Details zu den Identitäten der Bergsteiger, zu ihrer Herkunft oder zum genauen Unfallhergang wurden zunächst nicht bekannt.
Das Aostatal im Nordwesten Italiens ist wegen seiner zahlreichen Viertausender ein beliebtes Ziel für Alpinisten. Zugleich gilt das Gelände oberhalb der Gletscherregionen als anspruchsvoll und wetteranfällig. Besonders in der frühen Sommersaison können Schneefelder, Eis und lockerer Fels das Risiko erhöhen.
Die Bergung in großer Höhe ist für die Einsatzkräfte aufwendig und oft wetterabhängig. Im alpinen Raum kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen, wenn sich der Zustand am Berg rasch verschlechtert oder Touren unterschätzt werden.









