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Länder wollen Kulturstrategie mit dem Bund enger abstimmen

Redaktionelle Szene zum Thema „Länder wollen Kulturstrategie mit dem Bund enger abstimmen“

Die österreichischen Landeskulturreferenten haben sich am Mittwoch in Graz für die Gründung einer „ARGE Kulturstrategie“ ausgesprochen. Die Arbeitsgruppe soll die Anliegen der Länder gegenüber dem Bund gebündelt vertreten und die kulturpolitische Abstimmung verbessern.

Im Zentrum der Gespräche stand auch die kulturelle Bildung. Die Referenten wollen sich dafür einsetzen, dass sie im Zuge der Bildungsreform stärker im Schulwesen verankert wird. Der Vorstoß reiht sich in eine Debatte ein, die Kulturpolitik und Bildungspolitik enger zusammenführt.

Als konkretes Beispiel für kulturelle Vermittlung gilt der „Tiroler Kulturservice“, der Kunst und Kultur direkt in Klassenzimmer bringt. Solche Angebote sollen nach dem Willen der Länder nicht als Ergänzung am Rand bleiben, sondern besser in die regulären Strukturen eingebunden werden.

Unterstützung gab es in Graz auch für eine Streamingabgabe für internationale Plattformen. Damit schlossen sich die Länder einer Diskussion an, die in mehreren europäischen Staaten geführt wird: Digitale Anbieter sollen stärker zur Finanzierung des Kultur- und Mediensektors beitragen.

Die Konferenz in Graz zeigt damit zwei Linien der Kulturpolitik: mehr gemeinsames Auftreten der Länder gegenüber dem Bund und mehr Druck bei Fragen der kulturellen Bildung und der Finanzierung im digitalen Umfeld.

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