Christian Eriksen ist am Sonntag bei einem Testspiel der dänischen Nationalmannschaft gegen die Ukraine auf dem Feld zusammengebrochen. Der Offensivspieler griff sich dabei an die Brust. Nach ersten Angaben gab es leichte Entwarnung, Eriksen soll bei Bewusstsein gewesen sein.
Für den 33-jährigen Dänen weckt der Vorfall sofort Erinnerungen an sein dramatisches Herzstillstands-Ereignis bei der EM 2021 in Kopenhagen. Damals war Eriksen im Spiel gegen Finnland kollabiert und musste noch auf dem Platz reanimiert werden. Seitdem steht seine Gesundheit im Mittelpunkt jeder öffentlichen Beobachtung rund um seine Einsätze.
Eriksen zählt seit Jahren zu den prägenden Figuren der dänischen Auswahl. Der frühere Tottenham- und Inter-Mailand-Profi kehrte nach seinem Zusammenbruch 2021 mit einem implantierten Defibrillator in den Profifußball zurück und spielte zuletzt unter anderem wieder in England. Der erneute Zwischenfall beim Nationalteam sorgte deshalb umgehend für große Aufmerksamkeit.
Die dänische Mannschaft testete gegen die Ukraine im Vorfeld kommender Aufgaben. Im Vordergrund stand zunächst nicht das Ergebnis, sondern der Zustand ihres Spielmachers. Dass Eriksen offenbar ansprechbar war, lässt auf eine erste Entspannung hoffen, auch wenn der Vorfall Fragen zu seinem weiteren Einsatz aufwirft.
Eriksen ist einer der bekanntesten Spieler des dänischen Fußballs. Der erneute Kollaps macht deutlich, wie sensibel sein Fall weiterhin bleibt und wie eng sportliche Leistung und medizinische Vorsicht bei ihm miteinander verbunden sind.









