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Arsenal feiert ersten Meistertitel seit 22 Jahren – Starmer und Guardiola gratulieren zuerst

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Arsenal hat sich erstmals seit 2004 wieder den Meistertitel in der Premier League gesichert. Nach dem 1:1 von Verfolger Manchester City gegen Bournemouth war der 14. Titel der Klubgeschichte fix, noch bevor die Mannschaft selbst am Dienstag wieder im Einsatz war. In Nordlondon begann die Feier in der Nacht, rund um das Emirates-Stadion und im Trainingszentrum der Gunners.

Für Arsenal-Fans war der Titelgewinn eine Zäsur: 22 Jahre mussten sie auf diesen Moment warten. Entsprechend ausgelassen fiel die Stimmung aus. Tausende Anhänger strömten auf die Straßen, sangen, tanzten und feierten bis in die frühen Morgenstunden. Auch die Profis ließen im Trainingszentrum den Dampf ab und stimmten immer wieder „Campeones“ an. Die Party rund um das Emirates dauerte bis etwa 5 Uhr früh.

Zu den ersten Gratulanten zählte der britische Premierminister Keir Starmer, bekennender Arsenal-Anhänger. „22 lange Jahre für Arsenal“, schrieb er und ergänzte: „Aber endlich sind wir wieder dort, wo wir hingehören. Champions!“ Der Sieg hat für den Klub auch eine politische Note, weil Starmer sich seit langem offen als Fan der Londoner bekennt.

Auch Manchester-City-Trainer Pep Guardiola zeigte sich als fairer Verlierer. Der Spanier gratulierte Arsenal, Trainer Mikel Arteta, dem Betreuerstab, den Spielern und den Fans. Arteta war früher Guardiolas Assistent bei City, ehe er Arsenal übernahm. Für den Coach ist der Titel daher auch ein persönlicher Erfolg gegen den früheren Mentor.

Sportlich kommt der Erfolg für Arsenal in einer Phase, in der der Klub längst auch international auf Hochtouren läuft. Der Meistertitel ist die Bestätigung einer Entwicklung, die Arteta seit Jahren vorantreibt. Gleichzeitig richtet sich der Blick schon auf das nächste große Ziel: das Endspiel in der Champions League gegen Paris Saint-Germain.

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