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ÖFB-Frauen besiegen Slowenien im ersten Spiel unter Söndergaard

Redaktionelle Szene zum Thema „ÖFB-Frauen besiegen Slowenien im ersten Spiel unter Söndergaard“

Die ÖFB-Frauen haben sich im ersten Spiel unter Teamchef Lars Söndergaard in der WM-Qualifikation gegen Slowenien mit 1:0 durchgesetzt. Vor 3.350 Zuschauerinnen und Zuschauern am Wiener Sport Club Platz fiel die Entscheidung nach einer engagierten, aber nicht immer fehlerfreien Partie. Für Österreich war es ein Pflichtsieg, der die Chancen auf den dritten Gruppenrang offenhält.

Die Gastgeberinnen starteten schwungvoll und kamen früh zu Möglichkeiten. Schon in der 4. und 5. Minute hatte Chiara D’Angelo Chancen, wenig später verpasste auch Sophie Hillebrand den Führungstreffer. Österreich war über weite Strecken des ersten Durchgangs präsenter und besetzte das Angriffsdrittel deutlich stärker als noch in früheren Spielen, ließ aber in der Offensive mehrere Angriffe durch ungenaue Zuspiele und Missverständnisse liegen.

Auch Slowenien blieb gefährlich. Viel lief über die frühere SKN-Kapitänin Mateja Zver, die im Zentrum immer wieder Räume fand. Österreichs Torfrau Mariella El Sherif, die mit einem verletzten Finger spielte, reagierte mehrfach stark und gab der Defensive in heiklen Phasen Sicherheit.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Österreich den Druck und kam rasch zur entscheidenden Szene. Nach einer Flanke von D’Angelo brachte Julia Hickelsberger-Füller den Ball vor das Tor, Sloweniens Torfrau Zala Mersnik klärte zunächst noch. Der Nachschuss führte schließlich zum 1:0 durch Katharina Naschenweng.

In der Folge blieb Österreich spielbestimmend und suchte die Vorentscheidung, ohne den knappen Vorsprung auszubauen. Slowenien musste sich nach der Niederlage erneut einem Gegner geschlagen geben, gegen den die Mannschaft im März noch unglücklich gewonnen hatte. Für Söndergaard, der erstmals an der Seitenlinie stand, war es ein geglückter Einstand – auch wenn nicht alles bereits reibungslos lief.

Mit dem Erfolg hält Österreich in der Qualifikation Anschluss. Der dritte Platz in der Gruppe bleibt erreichbar, wenn die Mannschaft die gezeigte Struktur und die größere Durchschlagskraft im Angriff weiter stabilisiert.

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