Andreas Herzog hat gemeinsam mit Marko Arnautovic und David Alaba ein Kinderbuch präsentiert. Das Werk mit dem Titel „Tagebuch des Zauberers“ erzählt aus der Sicht des früheren ÖFB-Rekordspielers eine Fußballgeschichte für junge Leser und soll den Weg zum Profi greifbar machen.
Herzog, 57, verknüpft darin eigene Erinnerungen mit einer Erzählung über Ehrgeiz, Talent und den langen Weg an die Spitze. Nach Angaben aus dem Umfeld der Präsentation versteht sich das Buch als liebevolle Fußballgeschichte, in der auch der Traum vom Profisport eine zentrale Rolle spielt.
Für Arnautovic gab es bei der Vorstellung eine direkte Botschaft. Herzog sagte dem Stürmer mit Blick auf die gemeinsame Veröffentlichung: „Lies das Buch, dann lernst noch was!“ Der Satz war augenzwinkernd gemeint, passt aber auch zum Anspruch des Projekts: Fußballwissen und persönliche Erfahrung an Kinder weiterzugeben.
Herzog war über viele Jahre einer der prägenden Spieler im österreichischen Fußball. Mit 103 Länderspielen hält er bis heute den ÖFB-Rekord, Arnautovic hat diese Marke später eingestellt. Alaba und Arnautovic zählen wiederum zu den bekanntesten Gesichtern des österreichischen Fußballs der Gegenwart. Dass beide beim Kinderbuchprojekt mitwirken, verleiht der Veröffentlichung zusätzliche Strahlkraft.
Das Buch reiht sich damit in eine seltene Form von Sportliteratur ein, die nicht auf Taktik oder Karrierebilanz setzt, sondern auf eine kindgerechte Erzählung. Herzog nutzt dafür seine eigene Geschichte – und die Namen von zwei aktuellen Ausnahmekönnern, um den Fußball aus Sicht der nächsten Generation erzählbar zu machen.









