Lionel Messi steht im 26-köpfigen WM-Kader von Titelverteidiger Argentinien und soll die Mannschaft bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko als Kapitän anführen. Der 38-Jährige ist nach einer leichten Verletzungspause noch nicht völlig beschwerdefrei, wurde von Teamchef Lionel Scaloni aber wie erwartet nominiert.
Argentinien gab den Aufgebot wenige Tage nach Messis verletzungsbedingter Auswechslung im letzten Spiel von Inter Miami bekannt. Der Nationalverband sprach bei der Verkündung auf sozialen Medien von „unseren 26 Kriegern, die den Weltmeistertitel verteidigen werden“. Von jenem Team, das 2022 in Katar den WM-Titel holte, sind 17 Spieler wieder dabei.
Mit dabei ist auch Torhüter Emiliano Martínez, der sich nach Angaben aus Argentinien beim Aufwärmen vor dem Europa-League-Finale von Aston Villa gegen den SC Freiburg einen Finger gebrochen hatte. Berichten zufolge dürfte er bei den Testspielen gegen Honduras am 6. Juni und Island am 9. Juni aussetzen. Messi soll wegen einer Überlastung etwa zehn Tage pausieren; betroffen ist demnach sein linker Oberschenkel.
In der Offensive kann Scaloni weiterhin auf Julian Alvarez von Atlético Madrid und Lautaro Martinez von Inter Mailand setzen. Nicht im WM-Kader steht dagegen Franco Mastantuono, das 18-jährige Talent von Real Madrid.
Für Österreich ist die Auslosung besonders relevant: In der Gruppe J trifft die ÖFB-Auswahl am 22. Juni in Arlington auf Argentinien. Spielbeginn ist um 19.00 Uhr MESZ. Das argentinische WM-Camp ist in Kansas City angesetzt.
Messi bestreitet damit seine sechste Weltmeisterschaft. Vor vier Jahren führte er Argentinien in Katar zum Titel und bleibt auch diesmal die prägende Figur des Teams, das den Cup verteidigen will.









