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Glasner nach Triumph mit Palace: „Ich kann ganz gut die Sau rauslassen“

Redaktionelle Szene zum Thema „Glasner nach Triumph mit Palace: „Ich kann ganz gut die Sau rauslassen““

Oliver Glasner hat sich mit Crystal Palace in England in die Klubgeschichte eingetragen. Der Österreicher führte den Londoner Verein innerhalb von 375 Tagen zu drei Titeln und verabschiedete sich nach dem jüngsten Erfolg mit deutlichen Worten: „Ich kann ganz gut die Sau rauslassen.“

Nach dem Sieg in der Conference League gegen Rayo Vallecano stand für den 51-Jährigen der emotionale Abschied vom Club fest. Glasner hatte bereits im Winter angekündigt, Crystal Palace nach dieser Saison verlassen zu wollen. An dieser Entscheidung habe sich nach dem Finalerfolg nichts geändert.

Mit dem Erfolg in Leipzig sicherte sich Palace den dritten Titel in kurzer Zeit. Zuvor hatte die Mannschaft unter Glasner bereits den FA Cup gegen Manchester City und den Community Shield gegen Liverpool gewonnen. Für einen Klub, der bisher nicht zu den Dauersiegern im englischen Spitzenfußball zählte, ist das eine historische Bilanz.

Glasner selbst machte nach dem Endspiel keinen Hehl daraus, dass der große Druck der vergangenen Wochen auch an ihm gezehrt habe. Zugleich zeigte er sich gelöst und feierbereit. Der Österreicher hatte in den zweieinhalb Jahren bei Palace Kultstatus erlangt; der Abschied fiel entsprechend emotional aus.

Wie es für Glasner weitergeht, ist offen. Er selbst hielt sich unmittelbar nach dem Triumph mit konkreten Aussagen zurück. „Ich habe im Fußball gelernt: Alles, was ich heute sage, ist morgen falsch“, sagte er nach dem Endspiel. Zugleich gilt er nach dem Erfolg mit Crystal Palace als einer der gefragtesten Trainer Europas.

In Italien wird Glasner mit dem AC Milan in Verbindung gebracht, auch Bayer Leverkusen wird als möglicher Interessent genannt. Der Coach betonte aber, dass er sich über seine Zukunft noch keine Gedanken gemacht habe und nach dem Titelgewinn zunächst keine Energie für Gespräche mit einem anderen Klub gehabt habe.

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