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Mumok öffnet beim Umbau Fenster und Teile des Hauses für Besucher

Redaktionelle Szene zum Thema „Mumok öffnet beim Umbau Fenster und Teile des Hauses für Besucher“

Das Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien (Mumok) macht während des Umbaus für die kommenden Ausstellungen Teile des Hauses zugänglich und öffnet dafür auch Fenster im Museumsbau. Ab 20. Juni sollen neue Ausstellungen gezeigt werden; bis dahin ist der Zugang im Rahmen des Projekts „Tolia Curriculum“ möglich.

Mit der Öffnung einzelner Fenster setzt die neue Direktorin Fatima Hellberg nach Angaben aus dem Haus auch ein sichtbares Zeichen. Hellberg, die seit Herbst 2025 im Amt ist, will damit Tageslicht in die Ausstellungsräume holen und den monolithischen Bau stärker mit seiner Umgebung verbinden. Das Vorhaben ist mehr als eine bauliche Maßnahme: Es verändert den sonst abgeschlossenen Charakter des Museums zumindest vorübergehend.

Im Mittelpunkt steht das Programm von Tolia Astakhishvili, das unter dem Titel „Tolias Curriculum“ im Mumok präsentiert wird. Während der Umbau für die nächsten Ausstellungen läuft, bleibt das Museum damit nicht geschlossen, sondern wird selbst zum Ort einer Zwischenphase, in der sich Bauliches und Ausstellung ineinander schieben.

Für das Mumok ist das auch aus kulturpolitischer Sicht ein bemerkenswerter Schritt. Das Museum im Wiener Museumsquartier zählt zu den wichtigsten Häusern für moderne und zeitgenössische Kunst in Österreich. Dass es gerade im Umbau einzelne Bereiche öffnet, unterstreicht den Versuch, das Haus in dieser Übergangszeit nicht als Baustelle zu verstecken, sondern als lebendigen Ausstellungsraum zu nutzen.

Der Termin für die neuen Ausstellungen steht mit 20. Juni bereits fest. Bis dahin bleibt das Haus in Bewegung – mit geöffneten Fenstern, vorläufigen Einblicken und einem Programm, das den Umbau nicht verdeckt, sondern zum Teil der Museumspräsentation macht.

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