Österreichs Eishockey-Nationalteam hat das Entscheidungsspiel um den Einzug ins Viertelfinale bei der WM in Zürich gegen die USA mit 1:4 verloren und beendet das Turnier auf Rang elf. Nach dem starken Start mit drei Siegen in der Vorrunde reichte es gegen den Titelanwärter nicht für die nächste Runde.
Die Österreicher hielten im ersten Drittel zunächst gut mit und kamen zu zwei guten Chancen. Dann nutzten die USA jedoch innerhalb von 45 Sekunden ihre Möglichkeiten eiskalt aus und stellten früh die Weichen auf Sieg. Für Österreich war es die zweite Niederlage in der entscheidenden Phase nach dem Ausfall von Dominic Zwerger, der nach einem harten Check gegen Finnland verletzt passen musste.
Der Stürmer erlitt einen Riss des AC-Gelenks in der Schulter und konnte nicht eingesetzt werden. Für ihn rückte Tim Harnisch in den Einser-Angriff, zudem kehrte Simeon Schwinger wegen des Ausfalls von Maximilian Rebernig in den Kader zurück. Vinzenz Rohrer spielte weiterhin angeschlagen und biss erneut auf die Zähne.
Dass Österreich am Ende nur Platz elf belegte, hat auch mit den personellen Rückschlägen vor dem Turnier zu tun. Mehrere Leistungsträger fehlten, darunter ein halbes Dutzend potenzieller WM-Spieler. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren ordnete sich die Mannschaft damit dennoch respektabel ein: Nach dem Auftritt in der Gruppe A blieb der Sprung in die K.o.-Phase zwar aus, die Österreicher bestätigten aber phasenweise, dass sie mit etablierten Nationen mithalten können.
Gegen die USA war der Klassenunterschied am Ende dennoch sichtbar. Der Favorit setzte sich im Duell um das Viertelfinale durch und zog in die nächste Runde ein, während Österreich die Heimreise mit einer ordentlichen, aber letztlich enttäuschenden WM-Bilanz antreten muss.









